Die neue EU-Produkthaftungsrichtlinie 2024/2853 – was sich für Medizinproduktehersteller ändert
Einstündiger Wissenslunch
Mit der neuen europäischen Produkthaftungsrichtlinie wird das Produkthaftungsrecht umfassend reformiert. Die neuen Bestimmungen tragen insbesondere der zunehmenden Digitalisierung und der wachsenden Komplexität von Produkten Rechnung. Gleichzeitig wird die Position von Geschädigten deutlich gestärkt.
Die Änderungen sind weitreichend: Software und KI-Systeme werden ausdrücklich in die Produkthaftung einbezogen, der Kreis möglicher Haftungsadressaten wird erweitert und neue Kriterien für die Beurteilung von Produktfehlern eingeführt. Hinzu kommen neue Offenlegungspflichten und Beweiserleichterungen sowie der Wegfall der bisherigen Haftungshöchstgrenze.
Wir beleuchten Punkte wie:
- Überblick über die wesentlichen Neuerungen des Produkthaftungsrechts
- Welche Auswirkungen sich für Unternehmen ergeben
- Fokus auf digitale Produkte und Software
- Konsequenzen für Produktentwicklung, Dokumentation und Vertragsgestaltung.
- Inhalte
- Überblick über das neue Produkthaftungsrecht
- Erweiterter Produktbegriff: Software, KI und digitale Produkte
- Neue und erweiterte Haftungsadressaten
- Neuerungen beim Produktfehler und Haftungsumfang
- Offenlegung von Beweismitteln und Beweiserleichterungen
- Auswirkungen auf Dokumentation und Vertragsgestaltung
- Dein Nutzen
- Die wesentlichen Änderungen des neuen Produkthaftungsrechts kompakt in einer Stunde
- Haftungsrisiken für Unternehmen frühzeitig erkennen und einordnen
- Praktische Hinweise für Produktentwicklung und Vertragsgestaltung
- Methoden
Trainer*innen-Input, moderierte Erfahrungsberichte, Praxisfälle, Diskussionen, Live-Coaching, Storytelling.
- Teilnehmerkreis
- Leitungsebene und Mitarbeitende aus Unternehmen der Life-Sciences- und MedTech-Branche
- Mitarbeitende aus Recht, Regulatory Affairs und Qualitätsmanagement
- Mitarbeitende aus Forschung und Entwicklung

